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Steinfeld: Das soziale Zentrum im Drautal

Bereits im 15. Jahrhundert war Steinfeld ein wichtiges Zentrum für den rentablen Bergbau im oberen Drautal. Die Tradition des Bergbaus wurde bis zum ersten Weltkrieg aufrecht erhalten. Heute weist die Steinfelder Wirtschaft eine große Branchenvielfalt an kleineren Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben auf. Daneben ist Steinfeld aber auch zum Mittelpunkt verschiedenster sozialer Betreuungsstätten geworden. – Von Maria Spitaler –

Der dreigeschossige markante Holzbau des Altenwohnund Pflegeheimes ist ein echter Blickfang, wenn man von Osten her nach Steinfeld kommt. Hier können bis zu 50 Bewohner gepflegt und optimal betreut werden. Gleich nebenan befindet sich derzeit ein neues Projekt in Bau: hier entstehen neue Wohneinheiten für „Betreutes Wohnen“. Diese Art des Wohnens wird immer mehr forciert, denn nicht nur Menschen mit Handicap können so ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen, sondern auch ältere Menschen. Sämtliche Annehmlichkeiten des Altenwohnheimes, wie etwa das Essen, können in Anspruch genommen werden und dennoch Leben die Bewohner in ihren „eigenen vier Wänden“. Tagesstätte Geborgenheit, Wertschätzung und Gemeinsamkeit erleben derzeit acht geistig und mehrfach beeinträchtigte Jugendliche und Erwachsene in der Tagesstätte. Hier wird am Computer oder im Haus und Garten gearbeitet, es gibt Bewegung, Sport und Spiel, Sinnes- und Wahrnehmprogramme und vieles mehr. „Wir sprechen bewusst vom Arbeitsbereich. Wir sind der Meinung, dass auch Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, wenn auch oft ein großer Unterstützungsbedarf notwendig ist“, erklärt die Leiterin, Ilse Rassnitzer. So wird auch eine Stunde pro Woche außerhalb der Tagesstätte in Betrieben gearbeitet, was immer mit viel Stolz und Freude erledigt wird. Im heurigen Sommer spendeten Karl-Heinz Filzmaier und die Faschingsgilde einen Urlaub in Lignano, wo erstmals ohne elterliche Begleitung einige wunderschöne Tage verbracht wurden. Die Tagesstätte ist für zwölf Personen konzipiert. Da der Bus dieser Einrichtung zwischen Oberdrauburg und Lendorf fährt, wären hier noch durchaus Kapazitäten frei, verriet Rassnitzer.

Initiative Sonnenblume Vor vier Jahren wurde die Initiativgruppe Sonnenblume unter der Patronanz des Fördervereins Schönfeld gegründet. Die freiwillige Gruppe von nunmehr 15 im Einsatz stehenden Mitgliedern richtet ihr Angebot an die Bevölkerung in schwierigen Lebenslagen. Es werden Besuchsdienst, Einkäufe bei Krankheit, kleinere Ausflüge oder Spaziergänge organisiert. Das gemeinsame Singen, das Vorlesen oder einach nur das Zuhören hilft vielen Menschen aus der inneren Vereinsamung. In Notfällen wird auch finanzielle Unterstützung geleistet. Die Mittel dazu werden aus Spenden und Benefizveranstaltungen lukriert. Die Begleitung in einsamen, schweren Stunden wird ebenfalls angeboten. Eine Mitarbeiterin hat dazu eine Hospizausbildung absolviert. Regelmäßig besuchen zwei Mitarbeiter wöchentlich das Altenheim. Und hier schließt sich der Kreis – Steinfeld ist ein soziales Zentrum geworden.

Wirtschaft Vor allem das Kleingewerbe zeichnet sich in Steinfeld durch viele Spezialbetriebe aus, die auch über die Grenzen von Steinfeld hinaus tätig sind. Stukkatur-, Tischler-, Zimmerei- und Stiegenbau-, Mechaniker- und Spenglereibetriebe sind nur einige von vielen Beispielen für die aktive Steinfelder Wirtschaftstätigkeit. .

Ortsbild Viele Jahre stöhnten die Bewohner von Steinfeld unter der Verkehrslawine, die ständig durch den Ort rollte. Seit dem Bau der Umfahrung ist die Wohnqualität sehr gestiegen. Derzeit wird noch am Kanalbau gearbeitet, der Abschnitt Steinfeld Ost ist soweit abgeschlossen, in den nächsten zwei Jahren wird der zweite Bauabschnitt, Steinfeld West und Radlach, in Angriff genommen. Sobald der Zentralraum fertig ist, wird der Ortskern verschönert und Fassaden werden renoviert.

Bericht vom Oberkärntner Volltreffer -Maria Spitaler

 

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