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Baldramsdorf - Im Wappen ein Bote mit Engelsflügeln
Das schlichte Wappen der Gemeinde Baldramsdorf enthält einen einzelnen Flügel. Wer nun an einen Greifvogel oder ein sonstiges Wappentier denkt liegt falsch, es ist der Flügel eines Engels. Ab dem 13. Jahrhundert herrschte das Geschlecht der Ortenburger über die Gemeinde. Die Grafen von Ortenburg und die mittelalterlichen Kärntner Herzöge aus dem Adelsgeschlecht der Spanheimer besaßen die gleichen Ahnen. Von jenen Ahnen handelt auch die interessante Sage zur Entstehung des Wappens. Ein Graf von Vianden und Ravenzierburg hatte sich in eine verwitwete Gräfi n verliebt. Die Gräfin konnte nicht ohne weiteres zulassen, dass ihr von diesem Edelmann der Hof gemacht wurde, da er in einer Fehde einen ihrer Verwandten getötet hatte. Deshalb forderte sie von ihrem Verehrer eine Pilgerfahrt ins Heilige Land, von der er ihr ein geweihtes Andenken von den heiligen Stätten mitbringen sollte. Daran wollte sie die Liebe des Werbers und den Willen des Himmels erkennen. Der Graf machte sich auf den weiten Weg und erwarb am Grab des Erlösers einen Span vom Kreuze Jesu, dessen Echtheit er bestätigen ließ. Er ließ zudem eine kleine, goldene Truhe mit dem eingeprägten Namen seiner Angebeteten anfertigen, in die er den Span legte. Während der Überfahrt in die Heimat geriet das Schiff des Grafen in einen schweren Sturm. Der Graf überlebte das Unwetter, das Kästchen war aber von den Fluten fortgespült worden. Betrübt zog er nach Hause und erzählte der Gräfi n von seinem Unglück. Daraufhin öffnete die Gräfin einen Schrein und nahm die goldene Schatulle des Grafen heraus. Ein lockiger, schöner Jüngling hatte es am Morgen dem Pförtner mit den Worten übergeben: „Das gehört Eurer Herrin!“ Man vermutete, dass dieser Bote nur ein Engel gewesen sein konnte. Das Paar heiratete bald darauf und gründete den Ort „Spanheim“. Von ihren Nachfahren, den Spanheimern, stammten die Ortenburger ab, deren Wappen drei Engelsfl ügel beinhaltete. Daher fi ndet sich der goldene Engelsfl ügel auf blauem Grund im Wappen der Gemeinde Baldramsdorf wieder, das der Gemeinde im Jahre 1966 durch die Kärntner Landesregierung verliehen wurde. Die Ruine Ortenburg kann man noch heute in Baldramsdorf besichtigen.
Die Ruine Ortenburg
Die Ruine Ortenburg

Einwohner: 1.827 Fläche: 37,95 km2 Mittlere Seehöhe: 584 m Bürgermeister: Mag. Ing. Heinrich Gerber

Ortsteile: Baldramsdorf, Faschendorf, Gendorf, Goldeck, Lampersberg, Oberaich, Rosenheim, Schüttbach, Schwaig, Unterhaus.

Häufige Namen: Bodner, Brunner, Steiner.

Inhalt: Oberkärntner Volltreffer

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