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Dellach/Drau: Heilstollen lässt Allergielungen aufatmen
Drei Jahre lang wurde der „Barbarastollen“ in Dellach im Drautal zum idealen Luftkurort für Allergiker umgebaut. Ab August heißen dann die
beiden Mitarbeiterinnen Silvia Scheer (l.) und Maria Stabentheiner alle Menschen mit Atemwegserkrankungen willkommen. Foto: MaGi
Drei Jahre lang wurde der „Barbarastollen“ in Dellach im Drautal zum idealen Luftkurort für Allergiker umgebaut. Ab August heißen dann die beiden Mitarbeiterinnen Silvia Scheer (l.) und Maria Stabentheiner alle Menschen mit Atemwegserkrankungen willkommen. Foto: MaGi

Ein Bericht des Volltreffers.Nach Bad Bleiberg ist die Luftkurortgemeinde Dellach im Drautal erst die zweite Gemeinde in Kärnten, die einen Heilklimastollen betreibt. Anfang August soll bereits mit den ersten Therapien begonnen werden. Um den „Luftkurort“ im Berg vorschriftsmäßig auszubauen wurden 770.000 Euro investiert. Noch vor 200 Jahren wurde hier im Kolm bei Dellach im Drautal mühsam Blei und Zink abgebaut, jetzt führt ein zwei Meter hoher und ein Meter breiter, stabiler Weg geradlinig tief in das Innere des Berges. Nach einem Fußmarsch von 350 Metern, im Zuge dessen die Temperatur kontinuierlich sinkt, ist die 120 m2 große Karverne – der Behandlungsraum – erreicht. 30 bequeme Liegestühle befinden sich hier, auf denen die Patienten eine Stunde lang am Tag die reinste Luft einatmen können. „Wir haben an fünf Tagen Luftqualitätsmessungen durchgeführt und dabei lediglich zwei Staubkörner in der Luft vorgefunden“, erklärt Herbert Gall, kaufmännischer Betriebsleiter der gemeindeeigenen Tourismus und Infrastruktur Ges.m.b.H., die diesen Stollen betreibt „Das hier ist die reinste Luft der Welt. Sie ist zur Gänze sporen-, pollen- und staubfrei – vergleichbar nur mit der Luft auf hoher See“, so Gall.

Kuranstalt So rein wie die Luft ist, so kalt ist sie auch. Hier, 350 Meter tief im Berg, herrscht eine konstante Temperatur von zehn Grad, weshalb die Patienten eingehüllt in einen Schlafsack mit Microfaserdecke auf den Liegestühlen liegen. Und genau diese zehn Grad kalte Luft sowie die enorm hohe Luftfeuchtigkeit von 99% erzielen den Linderungseffekt bei Menschen mit Atemwegserkrankungen und Atemwegsallergien. „Die zehn Grad kühle Luft wird beim Einatmen auf Körpertemperatur erwärmt und entzieht dabei den Schleimhäuten die Feuchtigkeit. Dadurch gehen Schwellungen zurück und die Leute können sprichwörtlich wieder freier durchatmen“, weiß Gall. Eine ideale Kurdauer beträgt drei bis vier Wochen, in denen die Patienten eine Stunde täglich hier im Stollen „atmen“. Das alles geschieht natürlich unter kurärztlicher Aufsicht. „Auch wenn es hier nicht danach aussieht, so sind wir dennoch eine Kuranstalt. Die Patienten werden von Fachärzten an uns überwiesen, von unserer Kurärztin Dr. Barbara Wernisch nochmals untersucht und bleiben dann unter ihrer Aufsicht hier im Stollen“, betont Gall.

Chance für Gemeinde Bereits jetzt liegen schon 20 Anmeldungen, hauptsächlich aus dem Raum Oberkärnten, vor. Therapiebeginn ist Anfang August. „Wir warten noch auf einen letzten Bescheid, sozusagen den letzten Formalschliff“, erklärt Bürgermeister Dipl.-Ing. Ambros Wernisch, der sich durch den „Barbarastollen“ neue wirtschaftliche Impulse für seine und auch die umliegenden Gemeinden erwartet. Drei Jahre lang wurde der Stollen zu dem umgebaut, was er nun ist. 770.000 Euro betrugen die Kosten dafür. „Im Stollen befi nden sich WC-Anlagen und eine total verschlossene Fluchtkammer mit Festnetztelefonanschluss und einem Notvorrat an Lebensmittel. Außerdem sind alle 50 Meter Feuerlöscher angebracht“, weißt Gall auf die Sicherheitsstandards des Stollens hin. 2007 erfolgte, nachdem alle balneologischen Kriterien erfüllt waren, die Anerkennung zum natürlichen Heilvorkommen durch das Amt der Kärntner Landesregierung. Anmelden kann man sich unter Tel.: 04714/20060. Magdalena Girstmair

Auf einer „Microfaserdecke“
und eingehüllt in einen warmen
Schlafsack bleiben die Besucher
eine Stunde lang 350 Meter tief
im Stollen: Bgm. Dipl.-Ing. Ambros
Wernisch und Herbert Gall
mit Maria Stabentheiner und
Silvia Scheer (v.l.).
Foto: Magdalena Girstmair
Auf einer „Microfaserdecke“ und eingehüllt in einen warmen Schlafsack bleiben die Besucher eine Stunde lang 350 Meter tief im Stollen: Bgm. Dipl.-Ing. Ambros Wernisch und Herbert Gall mit Maria Stabentheiner und Silvia Scheer (v.l.). Foto: Magdalena Girstmair
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