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| Schüler und Lehrpersonen waren sich mit LH-Stv. Uwe Scheuch
einig: Daumen hoch für den Naturpark Weissensee. |
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Ein Bericht des Volltreffers. Die beiden Naturparks Weissensee und Dobratsch dienen als echte Vorzeigemodelle für eine nachhaltige ländliche Entwicklung in Kärnten. Für die nächsten drei Jahre werden für beide Regionen rund 1,6 Millionen Euro an Fördergeldern aufgewendet. Auch Arbeitsplätze konnten durch das Schutzgebiet geschaffen werden.Als „Motor“ für die Regionalentwicklung in den ländlichen Gemeinden bezeichnete Naturschutzreferent LH-Stv. Dipl.- Ing. Uwe Scheuch am Donnerstag, 8. Oktober, im Rahmen eines Pressegespräches am Weissensee die Naturparks in Kärnten. „In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Betreuung der Naturparks vor Ort in den Gemeinden ein ganz wesentliches Merkmal für die qualitätsvolle Umsetzung der Vorhaben und für die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung ist“, erklärte Scheuch die Bedeutung der Schutzgebiete. Dass durch Naturparks auch Arbeitsplätze geschaffen werden, konnte Scheuch ebenso vermelden: „Es ist gelungen, für den Naturpark Weißensee zwei neue Arbeitsplätze direkt in den Gemeinden Weissensee und Stockenboi zu schaffen.“ Arbeitsplätze Diese sogenannten „Naturpark Worker“ organisieren naturkundliche Führungen im Naturpark, kümmern sich um Naturschutzmaßnahmen wie die Bekämpfung von Neophyten wie beispielsweise drüsigem Springkraut oder dem Staudenknöterich, und setzen gemeinsam mit der Bevölkerung nachhaltige Maßnahmen wie die Errichtung von Bienenlehrpfaden durch. Auch auf den Erhalt bestehender Wanderwege legen die Beschäftigten ihr Augenmerk. „Durch ihre Tätigkeiten stärken die Naturpark-Mitarbeiter auch den naturnahen Tourismus“. So Scheuch. Zu den fest angestellten Mitarbeitern werden außerdem sechs freiberufliche Naturführer in den Naturparks Dobratsch und Weißensee beschäftigt. Diese kümmern sich in Spitzenzeiten neben Schulführungen auch um die Gäste. Wichtiger Partner Die Naturpark-Mitarbeiter sind in das Regionalmanagement Kärnten (RMK) integriert. „Nicht nur die Kärntner Naturpark Strategie 2010+ sondern auch die Praxis hat gezeigt, dass das RMK als Organisation vor Ort einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung in den Kärntner Gemeinden leistet“, betont Scheuch. Für beide Naturparks sind für die nächsten drei Jahre die Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro gesichert. „Damit können wir 25 Vorhaben umsetzen“, freute sich Naturschutzreferent Scheuch. Diese reichen von der Erstellung einer Artenliste der Tiere am Weißensee über die Fertigstellung des Rundwanderweges bis hin zur Errichtung eines Kräutergartens in Bad Bleiberg. Insgesamt verfolgen alle Vorhaben das gemeinsame Ziel, die naturnahe und nachhaltige Entwicklung in den ländlichen Gemeinden Kärntens zu stärken.  |
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