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Sachsenburg: Die Republik war schnell Geschichte
Die Darsteller des Theaterstücks zogen die zahlreichen Zuschauer
in den Bann des Revolutionsjahres.
Die Darsteller des Theaterstücks zogen die zahlreichen Zuschauer in den Bann des Revolutionsjahres.
Ein Bericht des Volltreffers.Im Revolutionsjahr 1848 wollten sich einige beherzte Bürger Sachsenburgs vom Kaiserreich abspalten. Es kam wie es kommen musste, die selbst ausgerufene Republik bestand nicht lange. Am 2. und 3. September gedachte man in der Drautaler Gemeinde diesem Ereignis. Die meisten halten es im ersten Moment für einen Scherz, doch es stimmt tatsächlich – Sachsenburg wurde im Revolutionsjahr 1848 zur Republik erhoben. Einige mutige Bürger, allen voran Josef Klaus und Gottlieb Supersperg, hatten die Steuerlast des Kaiserreichs satt und wollten sich abspalten. Also riefen sie einst, auf einem Futtertrog stehend, am Marktplatz von Sachsenburg die Republik Sachsenburg aus. Von der Armut der Bevölkerung und dem Joch des Kaiserreichs war die Rede. Was für die Revolutionäre besonders zählte, waren die Schlagworte, die man schon von der Französischen Revolution kannte: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!“ Unblutige Fügung Die Geschichte nahm ihren Lauf. Die wehrhaften Sachsenburger verweigerten die Steuerzahlungen an den Kaiser. Dieser fackelte nicht lange und schickte eine Abordnung seiner Truppen in das revolutionäre Dörfchen an der Drau, die dem Treiben ein Ende bereiten sollte. So kam es dann auch: Die Sachsenburger fügten sich und bezahlten die ausständigen Steuern. Diesem einzigartigen Ereignis in der österreichischen Geschichte wurde jetzt am vergangenen Wochenende gedacht. Marktstände, Schmiede und Weber im historischen Gewand reihten sich aneinander, in den Wirtshäusern wurden Speisen von überlieferten historischen Speisekarten aus dem 19. Jahrhundert angeboten. Neuauflage Ein Theaterstück erinnerte an die Ereignisse des Jahres 1848. Allerdings mit einem historisch nicht korrekten Ausgang: Während die kleine Revolte vor 157 Jahren unblutig über die Bühne ging, lieferten sich hier Dorfmiliz und Anhänger der kaiserlichen Infanterie ein eindrucksvolles und lautstarkes Gefecht. Auch Vertreter aus der Politik waren zu Gast in Sachsenburg: NR Dipl. Ing. Uwe Scheuch sowie der Spittaler Bürgermeister LA Gerhard Köfer genossen das Spektakel und die darauf folgende altertümliche Feier mit „Wein, (eigenem) Weib und Gesang“ ebenso wie die zahlreich erschienen Besucher. Text und Fotos: Peter Lindner
Überall in Sachsenburg stolperte man am Wochenende über historische
Kostüme aus dem 19. Jahrhundert.
Überall in Sachsenburg stolperte man am Wochenende über historische Kostüme aus dem 19. Jahrhundert.
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